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Aug.
31
Konstantin Wecker

Als Liedermacher, Schriftsteller, Schauspieler und Komponist gehört Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten im deutschsprachi­gen Raum. Sein künstlerisches Fundament bilden eine klassische Musikausbildung und die – von der Mutter geförderte – Begeiste­rung für Lyrik. 1968 trat Konstantin Wecker erstmals als Liedermacher auf, der Durch­bruch gelang 1977 mit der Ballade „Willy“ und dem Album „Genug ist nicht genug“. Insgesamt rund 50 LP- und CD-Produktionen, darunter „Liebesflug“ (1981), „Uferlos“ (1993), „Vaterland“ (2001) und „Poesie und Widerstand“ (2017), dokumentieren die breite Palette des künstlerischen Schaffens und spiegeln vor allem aber persönliche Höhenflüge und Krisen wider. Besondere Beachtung fanden die als Synthese der klassischen Wurzeln Konstantin Weckers mit seinem Lied- und Filmmusikschaffen angelegten Produktionen „Classics“ (1991) mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (Kritikerpreis 1992) und „Weltenbrand“ (2019) mit dem Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie unter der Leitung von Mark Mast. Konstan­tin Wecker veröffentlichte Lyrikbände (u. a. „Jeder Augenblick ist ewig“, 2012), die Romane „Uferlos“ (1993) und „Der Klang der ungespielten Töne“ (2004) und schreibt Theater- und Bühnenmusiken sowie Film­musik („Kir Royal“ 1986, „Schtonk!“ 1992) und Kindermusicals. 2013 bis 2015 lief das Tourneeprogramm „Liedestoll“ zusammen mit Angelika Kirchschlager. Nach der Jubiläumstournee „Poesie und Widerstand“ rund um den 70. Geburtstag und „Weltenbrand“ (2019) ist „Utopia“ das aktuellste Projekt. In seinem 2006 gestarteten Label Sturm & Klang fördert Konstantin Wecker auch den Liedermachernachwuchs. Für sein politisches Engagement wurde Konstantin Wecker unter anderem 1995 mit dem Kurt Tucholsky-Preis, 2007 zusammen mit Eugen Drewermann mit dem Erich-Fromm-Preis, 2018 mit der Thomas-Nast-Gastprofessur der Universität Koblenz-Landau sowie 2019 mit der Albert-Schweitzer-Medaille ausgezeichnet.

Datum
31 August
Uhrzeit
19:00 - 23:00
Ort
Museumshof Fulda
4 Kasernengäßchen
Fulda, Hessen Deutschland